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Uganda Reisebericht 25.11.24 – 2.12.24 von Ludwig

Heinz Lind holt Bernd Abeln und mich früh morgens um 4:30 🕟 ab und bringt uns zum Flughafen nach Schipol/ Amsterdam. Unser Flug geht um 10:05 Uhr. Nach 11Stunden Flugzeit, mit einer Zwischenlandung in Kigali/Ruanda kommen wir um 22:30 🕥 Ugandische Zeit in Entebbe an. Christoph ist schon da und fährt mit uns ins Ulrika Hotel. Sehr gute Übernachtung. Nach dem Frühstücken fahren wir nach Kisubi unser Ausbildungs Projekt. Hier fanden wir eine sehr gute und Akorate Baustelle für Ugandische Verhältnisse gute Baustelle vor. Bernd und ich waren begeistert von da den guten Fortgeschrittenen. Nach der Besichtigung wechselte wir das Hotel und blieben für eine Nacht im Jevine Hotel Kampala. Bernd und Christoph sind noch zur Fischfarm gefahren um einen Termin mit Josephine wahrzunehmen.

27.11.24 Mittwoch morgen geht’s früh los Richtung Ggoli zu unserem Häuser Projekt!
Da es den ganzen Vormittag regnet haben wir uns entschieden weiter zu fahren nach Kako um dort zwei Batterien für die Photovoltaik auszutauschen und zu erneuern. Ein Mitbruder von Christoph hat das erledigt! Im Anschluss sind wir nach Ggoli gefahren um die BeLu Häuser zu fotografieren und einzuordnen. Hier stellte sich die Frage wohin die Kredit Rückzahlungen geht. Zur Zeit läuft noch alles über Wekembe. Hier hat es bislang noch keine Auskunft darüber gegeben. Müssen wir noch mit Wekembe klären!
Abends im dunkeln Rückfahrt zum Hotel, das Berliner in Kampala!

28.11.24 Donnerstag! Warten auf Christoph!
Fahrt nach Luwero, zu Donanta Nähstubbe.
Meiner Meinung nach könnten wir Christoph auch eine große Auszeichnung zukommen lassen? Meinung von Ludwig!
Christoph versucht bei unserer Filmtour einen Termin beim König zu bekommen!

29.11.24 Freitag! Heute findet der Transport unser Tischlermaschinen vom Caritas Hotel nach Kisubi statt. Nachmittags ein Meeting mit Dr. Geoffrey: Thema Brunnenbau in Mitooma.BeLu hat den Brunnen gebohrt. Dr. Geoffrey geht davon aus das wir BeLu auch die Pumpe und Solar bauen. Des Weiteren einen 10000 Liter Tank! Hier gib’s Missverständnis die wir intern klären sollten.

30.11.24 Samstag Bernd und Christoph waren den ganzen Tag unterwegs ca. 15Std.
nach Ggoli um an den BeLu Häusern Änderungen vor zunehmen. Zuvor hatte man mich bei der Familie meines Patenkindes abgesetzt. Alles kam durch den massiven Verkehr anders.

1.12. 24. Sonntag: Nach dem Frühstück war Kirche angesagt. Im Anschluss Fahrt nach Kampala um Krippen zukaufen. Vorher Meeting mit Dolmetscher, Thema Fischfarm. Differenzen Pater Peter und Josefine. Pater Peter möchte die Leitung der Fischfarm übernehmen und die Kontrolle der Finanzen.
Und seine Vorstellung ist das Josephine die Arbeiten einstellt und durch seine Mitarbeiter ersetzt werden.
BeLu wartet seit längerem auf die Unterzeichnung unseres Pachtvertrages, bislang keine Antwort. Wir haben deutlich gemacht das er sich äußert, möglichst schriftlich, wenn er etwas geändert haben möchte.

2.12.24 Montag: Warten auf Father Gerald!
Dolmetscher ist pünktlich um 9:00 🕘 da. Father Gerald meldet sich bei uns um 11:30 🕦 um mit uns zusprechen, und fragte nach Geld. Gerald war enttäuscht das wir nicht mehr im Hotel waren. Er machte Christoph vorwürfe das es mit dem Termin nicht geklappt, dabei hat er sich verspätet. Der Dolmetscher war schon gegangen, da er weitere Termine hatte.Wir hatten Zeit um über den Hausbau in Ggoli zusprechen, Es ging um ein fünf Parteien Haus, das uns so nicht bekannt war. Christoph erzählte uns das der Auftrag von Wekembe kam und er es gebaut hat. Bezahlt mit BeLu Geldern.Hier bei stellen wir fest das der Hauseigentümer seine fünf Wohnungen vermietet. Es ist nicht BeLu Prinzip solche Häuser zu bauen. Wer bekommt die Miete? Wer bekommt die Mieten der anderen BeLu Häuser? Wekembe hat moniert das er nicht auf Sponsoren Tafeln erwähnt wird.
Besichtigung Grundstück für Hausbau eines Mitarbeiters Samuel von Christoph.
Abends Rückflug nach Amsterdam.

Gruß Ludwig!

Uganda 26.11.2024 – Fertigstellung der Ausbildungswerkstatt in Kisubi

Mit großer Freude können wir die Fertigstellung unserer neuen Ausbildungswerkstatt in Kisubi, im Süden Ugandas, bekanntgeben!

Das Projekt, das in enger Zusammenarbeit mit dem Erzbischof von Kampala, BeLu – Ugandahilfe e.V. sowie durch zahlreiche Privatspenden realisiert wurde, schafft nachhaltige Perspektiven für die Zukunft junger Menschen.

In den neuen Werkstätten werden künftig Lehrer in Handwerksberufen wie Maurer, Tischler, Metallbauer und Elektriker ausgebildet. Diese Fachkräfte geben ihr Wissen anschließend in den verschiedenen Districten an Jugendliche weiter, die die Primary oder Secondary School abgeschlossen haben. So entsteht ein Multiplikatoreffekt, der vielen jungen Menschen den Einstieg in eine qualifizierte Berufsausbildung ermöglicht – und damit eine echte Chance auf eine bessere Zukunft.

Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die mit ihrem Engagement diesen wichtigen Schritt möglich gemacht haben!

Uganda 29.07.24 – 08.08.2024: Reise der fünf Vereinsmitglieder Antonius Derda, Bernd Abel, Bernd Wilkens, Reinhard Gügelmeyer und unser Fachmann für Hallenbau Werner Klues nach Uganda

Am 29.07.2024 begann unsere Reise von Hamburg in Richtung Uganda.

Nach unserer Landung um 22:00 Uhr in Uganda sind wir in unserer Unterkunft, dem Ulrika Guest House in Kisubi angekommen. Dort wurden wir herzlich aufgenommen und mit einem Nachtmahl begrüßt. Am nächsten Morgen ging es zur Baustelle in Kisubi am Viktoriasee. Hier haben wir ein Grundstück von ca. 3 ha Größe vom Erzbischof von Kampala zur Nutzung für unsere Aktivitäten zur Verfügung gestellt bekommen. Unser Plan ist es, in Zukunft hier einen Ausbildungsstandort zu entwickeln. Es sollen dann Berufe wie Tischler, Metallbauer, Maurer und in der Landwirtschaft ausgebildet werden.

Außerdem soll eine Produktionsstätte für Fischfutter aufgebaut werden. Dies ist nötig, um hochwertiges Futter für die Fischzucht herzustellen, die an unseren Standorten für die Ernährung der Kinder in unseren Kindergarten und Schulen gezüchtet werden. Das Problem vor Ort ist, dass das Fischfutter in Uganda eine nur sehr schlechte Qualität hat. Ein Import von Fischfutter aus Kenia kommt aus nachhaltigen und Kostengründen nicht in Frage.

In den letzten Monaten haben unsere Helfer unter Federführung von Christopher Mapeera das Stahlgerüst und die Bodenplatte hergestellt. Unsere Aufgabe war es jetzt, das Dach und die Wände anzubringen. Ein Dank gilt Wolfgang Husen aus Surwold, der uns die Stahlhalle gespendet hat.

Die Arbeitsweise in Uganda ist schon eine andere. Technische Hilfsmittel wie Kräne gibt es hier nicht.

Dafür wird viel in Handarbeit, mit Seilen und anderen Hilfsmitteln gearbeitet. Unser Dank gilt auch hierfür Christopher und seinen Mitarbeitern. Durch die vielen Helfer schritten die Arbeiten zügig voran.

Am dritten Tag haben wir uns eine Auszeit genommen und ein Ausbildungswerk in Nakaziba von Stefan Pleger aus Österreich besichtigt. Hier wird in vielen Ausbildungsberufen ausgebildet. Besonders für behinderte Menschen wird die Möglichkeit für eine lebenswerte Zukunft in Uganda geschaffen.

Allein an diesem Standort haben 250 Kinder und Jugendliche aus besonders armen Familien eine Chance für die Zukunft. Diese werden durch 20 Lehrer betreut. Durch die Herstellung verschiedenster Dinge des täglichen Lebens und durch den Einsatz von erneuerbaren Energien trägt sich dieser Ausbildungswerk von selbst.

Am nächsten Tag haben wir an unserem Ausbildungszentrum weitergearbeitet. Parallel dazu konnten wir gespendete Materialien aus unseren gelieferten Containern sortieren und an viele verschiedene Standorte in Uganda versenden oder diese wurden direkt abgeholt.

Am siebten und achten Tag haben wir uns auf dem Weg zu unserem Kindergarten nach Kako gemacht. Hier finden zurzeit 68 Kinder einen Patz für ihren ersten Bildungsweg. Einige davon haben aufgrund Ihrer Herkunft die Möglichkeit eine 24 Stunden Betretung zu erhalten. Viele der Kinder werden durch Patenschaften aus Deutschland unterstützt. Wegen einem Problem an der Photovoltaikanlage konnten wir eine Reparatur vor Ort beauftragen, um für die Nächte ein bisschen Licht zur Verfügung zu stellen.

An den folgenden Tagen haben wir, soweit möglich, die Halle fertig gestellt. Die letzten Arbeiten werden jetzt durch Christopher erledigt. Ein Wassertank mit 10000 Litern Fassungsvermögen, der das Wasser von dem neuen Dach auffangen sollen, wurde gekauft. Dieses Wasser kann dann als Trinkwasser oder zur Bewässrung genutzt werden. Aufgrund der länger werdenden Trockenzeiten wegen des Klimawandels ist dies eine wichtige Versorgung mit Wasser.

Ein besonderes Erlebnis war es, dass wir ein Richtfest mit den Nachbarn feiern durften. Ein standesgemäßer Richtspruch von Antonius und Bernd Wilken und viele Gesang von den Nachbarn gehörte natürlich dazu. Eine große Dankbarkeit wurde uns von so vielen Menschen vor Ort entgegengebracht. Wir von der BeLu Ugandahilfe sind sehr stolz jetzt diesen großen Schritt für unser Ausbildungswerk geschaffen zu haben.

Bei unserem nächsten Einsatz vor Ort können wir die ersten Maschinen für die Tischlerei aufstellen und die Halle mit einer großen Photovoltaikanlagen mit erneuerbarer Energie versorgen. Außerdem wollen wir unseren neu gebohrten Brunnen für das Grundstück in Betrieb nehmen.

Bernd und Ludwig erhalten den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Heute war ein besonderer Tag für die BeLu Ugandahilfe e.V. und ein unvergessliches Ereignis für unsere Gründungsmitglieder Bernd Rickermann und Ludwig Wilkens.

Für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr soziales Engagement wurde Bernd und Ludwig heute das Verdienstkreuz am Bande durch Landrat Marc André Burgdorf verliehen. Im Rahmen einer Feierstunde drückten außerdem Hartmut Moorkamp (Landtagsabgeordneter), Wilhelm Munk (Bürgermeister Lorup) und Frank Klaß (Samtgemeindebürgermeister Sögel) ihren Respekt sowie ihre Anerkennung aus.

Das gesamte Team der BeLu Ugandahilfe e.V. ist stolz auf unsere Vorsitzende und gratuliert herzlich zu der höchsten Anerkennung die die Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.