BeLu zu Gast bei Trude Kuh
Unser 1. Vorsitzender Bernd Wilkens und unser Schriftführer Antonius Derda waren kürzlich zu Gast beim Heimatshopping-Format „Trude Kuh“ – und haben die Gelegenheit genutzt, unsere Arbeit in Uganda einem breiteren Publikum vorzustellen.
Wie alles begann
Im Interview erzählte Bernd, wie BeLu seinen Anfang nahm: Sein Vater Ludwig Wilkens und Mitgründer Bernd Rickermann reisten 2010 erstmals nach Uganda – und kamen mit dem festen Entschluss zurück, zu helfen. „Sie kamen zurück und beschrieben eine völlig andere Welt, geprägt von Armut und Elend“, so Bernd. 2014 wurde der Verein dann offiziell gegründet. Der Name BeLu setzt sich aus den Vornamen der beiden Gründer zusammen: Bernd und Ludwig.
Antonius Derda stieß 2019 dazu – nach seiner aktiven Zeit bei der Bundeswehr mit dem Wunsch, etwas Sinnvolles zu tun. Das Engagement habe ihn seitdem nicht mehr losgelassen. „Es ist wie ein Virus“, beschreibt er es selbst.
Unsere Projekte vor Ort
Im Gespräch stellten Bernd und Antonius die wichtigsten Projekte vor, die wir in Uganda umsetzen. Unser Ansatz ist dabei stets Hilfe zur Selbsthilfe – keine Abhängigkeiten schaffen, sondern die Menschen vor Ort dauerhaft stärken.
In Kabango haben wir eine Schule ausgebaut, die heute rund 2.000 Kinder besuchen. Durch neue Wasseranlagen direkt vor Ort entfallen die kilometerlangen Wege, die Kinder früher täglich zurücklegen mussten, um Wasser zu holen. In Kako betreiben wir einen Kindergarten, in dem 30 Waisenkinder ein sicheres Zuhause und Betreuung finden.
Daneben setzen wir auf nachhaltige Technologien: Miscanthusasche als Zementersatz reduziert Importabhängigkeiten, Steinpressen ermöglichen die lokale Ziegelproduktion, Photovoltaik- und Windkraftanlagen versorgen unsere Einrichtungen mit Strom, und eine Fischfarm sowie neue Brunnen verbessern die Ernährungssicherheit langfristig.
Transparenz liegt uns am Herzen
Bernd brachte im Interview auf den Punkt, was uns besonders wichtig ist: „Menschen geben Geld für ein Projekt und wollen sehen, dass etwas passiert. Da wir regelmäßig vor Ort sind, können wir genau das sicherstellen.“ Mehrmals im Jahr reisen wir nach Uganda – nicht nur zur Kontrolle, sondern weil wir die Menschen dort und ihre Entwicklung persönlich begleiten wollen.
Pate werden – ab 15 € im Monat
Mit einer Patenschaft ab 15 € im Monat ermöglichst du einem Kind den Schulbesuch, tägliche Mahlzeiten und Lernmaterialien. Wenn du uns unterstützen möchtest, findest du alle Infos auf unserer Mach mit!-Seite.
Wir danken Trude Kuh herzlich für die Einladung und die tolle Möglichkeit, unsere Geschichte zu erzählen!
